Sale and Lease Back Hamburg

Das Prinzip des Sales Leas Back (SLB) oder auch Sales Rent Back versteht man im Deutschen ein Rückmietverkauf – eine Sonderform des Leasings. In der Regel wird ein Vermögenswert, wie eine Immobilie, Fahrzeug oder Marke von einem Unternehmen oder Organisation veräußert und anschließend geleast. In bestimmten Situationen bringt diese Sonderform der Finanzierung für kleine, mittlere, aber auch große mittelständische Unternehmen Vorteile. Besonders, wenn kurzfristiges Kapital freigesetzt werden muss.

Nutzen Sie die Vorteile von SLB, verschaffen Sie sich Liquidität – damit Sie schnell durchstarten und wachsen können. Sprechen Sie uns gerne an. Wir sind Ihr Unternehmen aus Hamburg.

Was ist Sale and lease back und wie funktioniert es?

SLB ist eine besondere Form des Leasings, eine Art von Finanzierungsleasing.

Beim klassischen Leasingverfahren wird das gewünschte Objekt wie z.B. Fahrzeuge, Maschinen oder größere Mengen Ausstattung von Leasinggeber geleast. Der Leasingnehmer besitzt dann die Nutzungsrechte für das entsprechende Objekt und zahlt die in Vertrag vereinbarten Leasingraten.

Das SLB Prinzip unterscheidet sich in diesem Sinne vom klassischen Leasing. Beim SBL Verfahren kauft das Unternehmen oder die Organisation das gewünschte Investitionsobjekt direkt beim Hersteller oder Lieferanten – verkauft es an die Leasinggesellschaft, um es im Anschluss zu leasen. Damit kann der Leasingnehmer das Objekt weiterhin nutzen und erhält schnell liquide Mittel zur weiteren Verwendung.

Was ist Sale and lease back und wie funktioniert es?

SLB ist eine besondere Form des Leasings, eine Art von Finanzierungsleasing.

Beim klassischen Leasingverfahren wird das gewünschte Objekt wie z.B. Fahrzeuge, Maschinen oder größere Mengen Ausstattung von Leasinggeber geleast. Der Leasingnehmer besitzt dann die Nutzungsrechte für das entsprechende Objekt und zahlt die in Vertrag vereinbarten Leasingraten.

Das SLB Prinzip unterscheidet sich in diesem Sinne vom klassischen Leasing. Beim SBL Verfahren kauft das Unternehmen oder die Organisation das gewünschte Investitionsobjekt direkt beim Hersteller oder Lieferanten – verkauft es an die Leasinggesellschaft, um es im Anschluss zu leasen. Damit kann der Leasingnehmer das Objekt weiterhin nutzen und erhält schnell liquide Mittel zur weiteren Verwendung.

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Warum macht man Sale Lease back und für wem eignet es sich?

In bestimmten Fällen bietet es sich für Unternehmen besonders an, die Vorteile der Finanzierungsleasing zu nutzen. So existieren zwei bekanntere Szenarien:

Fall 1. Durch SLB können Unternehmen und Organisation stille Reserven anheben, um somit an Liquidität zu kommen. Für diesen entsprechenden Fall verkauft der Leasingnehmer das Objekt an den Leasinggeber – und least das Objekt gegen eine in Vertrag vereinbartes Entgelt für die weitere Nutzung.

Dadurch können die Bilanzstrukturen verändert werden und Bilanzkennzahlen verbessert. Das zusätzlich Kapital steht zur freien Verfügung – und kann geschickt verwendet werden, um Schulden abzubauen und die eigene Bilanzsumme mit einer höheren Eigenkapitalquote zu versehen. Das geleaste Objekt steht weiterhin für die Nutzung zur Verfügung, ist jedoch nicht mehr in der Bilanz aktiviert, da diese nun dem Leasinggeber zugeordnet werden kann.

Fall 2. Bei besonders komplexen Leasingobjekten mit Sonderbestellung, wie z.B. Sonderausstattungen eines Nutzungsfahrzeugs mit speziellen Aufbauten, können aus mehreren sonst nötigen Leasingverträgen, ein Finanzierungsleasing gemacht werden. Dieser Fall dient der Vereinfachung, um sonst das aufwendige Verfahren zu umgehen.

Vor- und Nachteile von Sale and lease back

Ein Sale and lease Back Vertrag kann für den Nutzer eine erhebliche Menge an Vorteilen verschaffen. Für Unternehmen aus bestimmten Branchen ist dies ein gängiges Verfahren. So ist es statistisch belegt das die Anzahl an SLB Verträgen in den Jahren zugenommen hat. Ob sich ein SLB-Vertrag für individuelle Fälle eignen, sollte man anhand der möglichen Nachteile beurteilen.

Vorteile

  • Liquiditätsschonung: Mit dem Verkauf des Objektes erhalten Sie sofort die sonst gebundenen Liquidität aus dem Kauf. Damit schonen Sie ihre Liquidität oder können diese sogar erhöhen.
  • Bilanzverkürzung: Durch den Verkauf des Objektes wird Ihre Bilanz verkürzt, denn das Objekt wird von der Leasinggesellschaft aktiviert. Zudem ändert sich die Bilanzstruktur und die Bilanzkennzahlen werden verbessert. Das ist eine Möglichkeit den Jahresbericht zu verschönern.
  • Steuerliche Vorteile: Die im Vertrag festgehaltene Leasingraten und Leasingsonderzahlungen lassen sich als Betriebsausgaben steuerlich geltend machen. Somit können Sie hier Geld ersparen.
  • Langfristige Planbarkeit: Durch die In Vertrag vereinbarte Zahlung über einen längeren Zeitraum, können Sie Strategien langfristig planen. Planbare kosten verhelfen besonders frischen Unternehmen einen vereinfachten Einstieg.

Nachteile

  • Die o.g. langfristige Planbarkeit bedeutet aber auch, dass sie über einen langfristigen Zeitraum Zahlungsverpflichtet sind.
  • Falls Ihre Pläne sich ändern sollten oder Sie aus dem Leasingvertrag aussteigen wollen, ist dies schwer möglich. Ein langfristiger Vertrag kommt also mit der Verringerung an Flexibilität einher.
  • Diese Form der Finanzierungsleasing ist im Vergleich zu anderen Finanzierungsmöglichkeiten teurer.

Der gängige Ablauf eines Sale and lease Back Vertrages

Beim SLB wird der spätere Leasingnehmer das Objekt aus seinem Bestand an eine Leasinggesellschaft veräußern. Die Gesellschaft wird rechtlicher Eigentümer des Objektes, während das Objekt weiterhin in Besitz des Leasingnehmers bleibt. Die Leasinggesellschaft, in dem Fall auch der Leasinggeber, und der Leasingnehmer schließen gleichzeitig den Vertrag ab. Der Leasingnehmer kann ohne Unterbrechung das Objekt weiterhin nutzen. Das operative Geschäft kommt zu keinem Zeitpunkt zum Halten. Das gebundene Kapital ist dann freigesetzt und kann ohne Vorgaben und Beschränkungen frei für andere unternehmerische Aufgaben zur Verfügung stehen, wie weitere Anschaffung von Objekten. In dem Sinne ist der SLB eine rückwirkende Finanzierungsoption. Da es sich hierbei um eine rein objektbasierte Finanzierung handelt, eignen sich nur Objekte mit einem Wert, darunter Maschinen, Fuhrparks, Anlagen, Ausstattung etc.

Vertragsstruktur eines Sales and lease Back Vertrages

Ein klassischer SLB-Vertrag setzt sich zusammen aus folgenden Vertragselementen:

Kaufvertrag: Der Eigentumsübergang verläuft durch einen eigenständigen Kauf- und Übereignungsvertrag des zu leasenden Objektes an den Leasingnehmer und Leasinggeber. Das ist die sog. „Sale“ Komponente im Vertrag. Für gewöhnlich ist der Leasingnehmer bereits Besitzer des zu leasenden Objektes. So tritt an Stelle der Übergabe ein Besitzkonstitut ein.

Leasingvertrag: Der in SLB gehaltene Leasingvertrag entspricht einem gewöhnlichen Leasingvertrag mit möglichen Gestaltungsvarianten. Dieser setzt sich in der Regel wie folgt zusammen:

Leasingsonderzahlung von 15 bis 20 Prozent als Sicherheitsabschlag auf den Kaufpreis. Eine Bearbeitungsgebühr von gewöhnlicherweise 1 bis 5 Prozent, die dazu dienen, die Provision, Bearbeitungs- und Strukturierungskosten zu decken. Sowie einer Kaution in Höhe einiger Leasingraten, um mögliche Risiken wie Zahlungsausfälle zu umgehen.

Die genannten Gestaltungsvarianten werden mit der Kaufpreisforderung verrechnet und reduzieren den netto Auszahlungsbetrag. Die im Vertrag vereinbarte Leasingraten werden auf Basis der sogenannten Mietberechnungsgrundlagen – Kaufpreis des Objektes abzgl. Sonderzahlung, berechnet.